Soziale Arbeit: Vulnerable Gruppen

Was sind vulnerable Gruppen? Warum ist es interessant sich mit ihnen zu beschäftigen? Was ist ihr Problem?

Spannende Antworten dazu gibt Sivlia Staub-Bernasconi in der Zeitschrift Widersprüche Nr.107, aus dem Jahr 2008. Ich hab dies folgendermaßen zusammen gefasst.

 

Viele Adressat_innen Sozialer Arbeit sind Teil sogenannter vulnerabler1 Gruppen, diese Zeichnen sich besonders durch ein geringes Maß an Macht und Einflussmöglichkeiten aus. „Ihre Verletzbarkeit ist darauf zurück zu führen, das alle Menschen […] für die Befriedigung ihrer biologischen, psychischen, sozial/soziokulturell Bedürfnisse, die Entwicklung der Fähigkeit, ein eigenbestimmtes Leben zu führen […] direkt oder indirekt auf andere Menschen als Mitglieder Sozialer Systeme […] angewiesen sind“ [Staub Bernasconi 2008 S. 13]. Ein unabhängiges und selbstbestimmtes Leben ist Mitgliedern dieser Gruppen, wenn überhaupt, also nur sehr schwer möglich. Beispiele für vulnerable Gruppen sind unter anderem Asylsuchende oder Empfänger_innen des Existenzminimums nach SGB II. „Vulnerable Gruppen zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich besonder gut als Südenbock für erfahrene oder befürchtete strukturelle Bedrohung […], sozialen Abstieg und Diskriminierung und mithin für eine symbolische Machtpolitik der eigenen Überlegenheit bzw. Entwertung anderer eignen“ [Staub Bernasconi 2008 S. 13]. So sollte es nicht verwundern, dass bei stattfindenden oder erwarteten Krisen, die Schuld oder große Last der Krise, Gruppen trifft die wenig Macht haben. Diese Gruppen eignen sich besonders als ‚Sündenbock‘ da sie aufgrund ihrer ‚Schwäche‘2 nicht in der Lage sind sich wirksam zur Wehr zu setzen und diese Fremdzuschreibungen zu verhindern. Dazu können „Entwertungs- und Stigmatisierungsprozesse“ [Staub Bernasconi 2008 S. 13] durch Politik oder Medien weiter beitragen, wenn diese durch ihren Einfluss solche Prozesse aktiv fördern oder zumindest nicht verhindern. Es kann Teil des (politischen) Mandats Sozialer Arbeit sein sich für diese Gruppen einzusetzen, um diese Schleife der Verletzbarkeit zu durchbrechen und diesen Gruppen Zugang zu Macht, sowie Gesaltungsspielraum zu verschaffen. [vgl. Staub-Bernasconi 2008 S. 13-14]

1Vulnerabel = Verletzbar(keit)

2Also der Abwesenheit ausschlaggebender Macht- und Einflussfaktoren.

Sicherlich eine der spannesten Sichtweisen auf Macht, es lassen sich erstaunlich einfach aktuelle Parallelen zu (seltsammen) Phänomen wie Pegida ziehen und es bietet gute Erklärungsansätze warum passiert, was gerade passiert.

Zitat aus „Die Opt-out-Kultur der sozialen Netzwerke“

„Ein Facebook- oder ein Google-Plus-Account gehört seinem Nutzer letztlich nicht. Es ist ein Raum, der gratis zur Verfügung gestellt wird, um den Nutzer in seine kommerziell interessanten Einzelteile zerlegen zu können. Der einzelne Nutzer selbst trägt dagegen keinen Wert.“ [Ippolitas; Kallfelz]

Artikel: Die Opt-out-Kultur der sozialen Netzwerke – irights.info

Mehr in der Kategorie „DuBistDasProdukt“: Teil 1 hier Teil 2 hier Teil 3 hier

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Facebook/ Hast du Lust ein Produkt zu sein? #3

Heute: Die Gedanken sind frei Zensur und Kontrolle

 

Es ging mir öfter so, dass ich erklären musste warum ich nicht auf Facebook bin oder das wenn ich gesagt habe, ich hab keine Facebook, aber schreib mir doch eine E-Mail dann hörte ich öfter einen „du bist also einer von denen“. Ich weiß nicht genau wer „die“ sind (aber es scheint wohl so sein). Gerät man in eine Argumentation, kann es nützlich sein die eigenen Standpunkte reflektiert und mit guten Argumenten unterfüttert zu haben. Genau das biete ich euch hier und wer weiß vielleicht gerät ja der Eine oder die Andere ins Grübeln ob ein Profil bei diesem (oder einem Vergleichbaren) Anbieter eine gute Idee ist.

[Willst du erst Teil 1 oder Teil 2 lesen? Folge den Links.]

 

Die Facebook-Revolution! Der ‚Nahe-Osten‘ ist frei, dank Facebook? Wirklich? Ist der Konzern ein Hort der Freiheit? Der zensurfreien Äußerungen?

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Photo by Guerretto

Tatsächlich hat das Netz seinen Teil zum arabischen Frühling beigetragen, besonders die Kommunikationsmöglichkeiten wurden reichhaltig genutzt, doch stellen beteiligte klar: „Es ist eine Revolution, es ist nicht die Twitter- oder Facebook-Revolution“ [Basem Fathy]. Auch Facebook wurde als Kommunikationsmedium genutzt, doch reicht allein Kommunikation für einen so weitreichenden Veränderungsprozess nicht aus. Besonders wichtige Faktoren waren nebem dem Medium Netz, auch das Fernsehen, das Verhalten der Armee und vor allem die vielen Menschen, welche den Mut hatten auf die Straße zu gehen und ihr Leben zu riskieren. Alles in allem ist der arabische Frühling wesentlich komplexer, als es die Reduzierung auf eine Internetrevolution erscheinen lässt [bpb; Politik-Digital].

Gut, nun hat Facebook vielleicht nicht die Schlüsselrolle bei der Verbreitung der Freiheit inne gehabt, aber das Unternehmen hat doch immerhin dazu beigetragen?

Ja, aber…

Aber, was?

 Das Problem hierbei ist, dass man sich auf das Wohlwollen, bzw. den guten Willen von Facebook verlassen muss. Man muss hoffen können, dass der Konzern immer auf der Seite der Freiheit und der Gerechtigkeit, dass Willkür nicht vorkommt, das nach humanen, statt nach Gewinnorientierten Werten gehandelt wird.

Dies ist nicht der Fall.

Verwendest du nicht deinen echten Namen, dann ist das nicht ok und du wirst gesperrt [gulli].

Wenn du dann auch noch zufällig den flaschen Namen hast, z.B. wenn du so heißt wie eine Berühmtheit, dann solltest du dich besser nicht zu sehr auf Facebook verlassen, sonst kann dein Leben sehr schnell, sehr kompliziert werden [telegraph].

Entsprichst du nicht du nicht der fragwürdigen Sexualmoral der Betreiber oder hast ’speziellen‘ Humor [Charles Arthur – The Guardian; Peter Glaser – Der Schwanz Hund, Futurzone] hast du ein Problem.

Wenn du mit Facebook als Nutzer unzufrieden bist, darfst du darüber schon ein Buch schreiben, wie z.B. Max Schrems, aber auf Facebook davon erzählen darfst du nicht [Elisabeth Pohl – netzpolitik.org].

Satire ist nicht lustig und wenn es um britische Jobcenter geht ist es Spam, der gesperrt werden muss [Tom Pride – Pride’s Purge].

Ebenso richtet sich das Unternehmen auch regelmäßig nach den Wünschen repressiver oder fragwürdiger Regierungen, wie z.B. im Fall von Pakistan [Jan-Peter Kleinhans netzpolitik.org], auch als liberaler in der Türkei, der sagt, dass Gerichte Recht sprechen [Chris Johnston – The Guardian]

Gelgentlich wird auch Menschenrechtgruppen das Wort aus dem Mund genommen, natürlich nur versehentlich [Josh Halliday – The Guradian].

Verlierst du das wohlwollen der Firma, kostet es Facebook höchstens ein Zucken des kleinen Fingers um all deine Inhalte verschwinden zu lassen, sie für alle anderen Nutzerinnen unsichtbar zu machen oder dich und deine Botschaften schlicht zu sperren/zensieren.

Lassen wir es zu, dass dieser Konzern seine marktbeherschende Stellung weiter ausbaut, indem wir unsere Inhalte nur auf diese zentralen (komfortablen) Plattform fokusieren, dann ergeben wir uns der Macht, der willkürtlichen Zensur durch Facebook, ausgesetzt zu sein.

Bleiben so viele Nutzerinnen und Nutzer weiter so fixiert auf diese Plattform, dann ist es mit unserer Freiheit nicht mehr weit her, außer wir haben Glück und die von uns gewünschte Freiheit passt Facebook gerade zufällig in den Kram, ansonsten haben wir Pech.

 

Zensur kann übrigens auch wesentlich perfider, z.B. durch die Manipulation des Streams stattfinden, aber dazu an einem anderen Punkt mehr.

 

Bleibt kritisch!

/Krutor

 

PS: Big thanks to Richard Stallman (https://stallman.org) for his work in collecting english sources about that topic 🙂

PP: Eigentlich sollte thematisch noch mehr rein in diesen Artikel, aber ist ja schon n ganz schönes Konzentrat geworden…

PPPS: Ich bin noch etwas unsicher wie ich in Blogform am besten mit Quellen umgehe, darum herrscht ein wenig durcheinander, dies wird aber im finalen Abschlussbericht (hoffentlich) vereinheitlicht sein.

PPPPS: Hast du Anmerlungen oder Kommentare? Lass welche da 🙂

PPPPPS: Wieviele PSs darf man eigentlich machen? 😛

Facebook/ Hast du Lust ein Produkt zu sein? #2

Heute: Alles ist gut! Schutzbehauptungen und tatsächliche Sicherheit

Es ging mir öfter so, dass ich erklären musste warum ich nicht auf Facebook bin oder das wenn ich gesagt habe, ich hab keine Facebook, aber schreib mir doch eine E-Mail dann hörte ich öfter einen „du bist also einer von denen“. Ich weiß nicht genau wer „die“ sind (aber es scheint wohl so sein). Gerät man in eine Argumentation, kann es nützlich sein die eigenen Standpunkte reflektiert und mit guten Argumenten unterfüttert zu haben. Genau das biete ich euch hier und wer weiß vielleicht gerät ja der Eine oder die Andere ins grübeln ob ein Profil bei diesem (oder Vergleichbaren) Anbieter eine gute Idee ist.

Durch die Menge an Nutzer_innen (von denen eine nicht ungeringe Zahl technisch eher unbedarft ist) die zentralisierte Struktur und die vielen verfügbaren privaten Informationen, erhöht sich die Anfälligkeit für Sicherheitslücken und Motivation für Angriffe quasi ständig von Selbst.

In einem spannend Kommentar setzte sich schon 2012 der Chefredakteur von heise security, Jürgen Schmidt, mit den Schutzversprechen des blauen Riesen auseinander und was man davon so alles halten kann (heise security). Ein Jahr später berichtete das Portal übrigens von einer Sicherheitslücke mit der Dritte, über Facebook, auf eure Webcams zugreifen konnten (heise security). Manchmal passieren auch nur Kleinigkeiten und 6.000.000 Nutzer_innen erhalten ausversehen Zugriff auf die kompletten, privaten Adressdaten ihrer „Freunde“ (Computerbase), Kommentar des Unternehmens war, dass diese ja ohnehin schon mit einander geteilt hätten.

Auch ist Facebook ein Phising Meer (Mimikama), über die Verbreitung von Inhalten auf der Plattform wird gelegentlich auch Schadsoftware übertragen (Mimikama). Die Zentralität macht das Portal auch interessant für Botnetzbetreiber (heise security), um neue Rechner zu infizieren (kurz: bei einem Botnetz fügt der eigene Computer unerkannte und ungewollte Befehle aus, die von dem Botnetzbetreiber_in an das System gesendet werden).

Jede Minuten wird der Zugang zu ~416 Konten von Kriminellen/Leuten mit vermutlich schlechten Absichten aufgebrochen (Mimikama), allgemein scheint einem der Zugang zu fremden Nutzerkonten nicht allzu schwer zu fallen (net-security). Hinweise zu Sicherheitslücken werden i.d.R. mit 500€ (manchmal auch mehr) vergütet, manchmal wird man aber auch einfach gesperrt (heise security).

 

Du bist ein Mensch, Denke!

/krutor

Facebook/ Hast du Lust ein Produkt zu sein? #1

Dieses Thema hat sich als sehr umfangreich herausgestellt, darum werde ich es in mehrere Teile aufteilen, bei finaler Fertigstellung aber einen Gesamtartikel zur Komplettübersicht anbieten.

Heute: Es ist ein voll nettes Angebot gewinnorientierter Konzern!

Wieso setzt man sich mit einem Phänomen auseinander, wenn es einen nicht direkt selbst betrifft?

Es kann sein, dass man selbst nicht direkt, aber indirekt davon betroffen ist oder das Phänomen eine solche Rolle in der Gesellschaft einnimmt, dass man sich so oder so damit auseinander setzen sollte.

Genauso ist es bei mir mit Facebook. Diesem Portal, auf dem ich nie angemeldet war und es nie sein werde, es aber irgendwie dann doch bin. Wer jetzt verwirrt ist, hat fürs erste genug Gründe um sich meinen kleinen Artikel bis zum Ende durch zu lesen.

Es ging mir öfter so, dass ich erklären musste warum ich nicht auf Facebook bin oder das wenn ich gesagt habe, ich hab keine Facebook, aber schreib mir doch eine E-Mail dann hörte ich öfter einen „du bist also einer von denen“. Ich weiß nicht genau wer „die“ sind (aber es scheint wohl so sein). Gerät man in eine Argumentation, kann es nützlich sein die eigenen Standpunkte reflektiert und mit guten Argumenten unterfüttert zu haben. Genau das biete ich euch hier und wer weiß vielleicht gerät ja der Eine oder die Andere ins grübeln ob ein Profil bei diesem (oder Vergleichbaren) Anbieter eine gute Idee ist.

Tatsächlich bietet der große blaue Riese eine Menge Angriffsfläche für gute Argumente, dort keine Daten zu hinterlassen.

Es gibt verschiedene Argumentationsansätze -welche ich hoffentlich nicht zu sehr durch einander bringe- die in ihrer Gesamtheit durchaus beeindruckend sein können.

 

Mit ~1,3 Mrd. aktiven Nutzer_innen pro Monat wird dir Präsenz des sozialen Netzes schnell klar, immerhin entspricht dies ungefähr 1/7 der Erdbevölkerung.

 

Wer deckt die laufenden Kosten für die Serverfarmen und wer bezahlt die Mitarbeiter_innen?

Als erstes ist Facebook ein Unternehmen, genauer gesagt sogar eine Aktiengesellschaft (Aktienkurs). Eine AG sollte Gewinn einfahren und erfolgreich (im Geld machen) sein, um die Aktionäre zufrieden zu stellen und eventuell Dividenden auszuzahlen.

Übrigens: Laut eigenen Angaben hat Facebook rund 9000 Mitarbeitende [Facebook], eine externe Quelle spricht hier von rund 4000 [statisticbrain] (wie die Differenz zustande kommt ist mir nicht ganz klar). Laut statisticbrain werden in 20 Minuten ungefähr 3 Mio. Nachrichten über Facebook verschickt, eine unglaubliche Menge an Daten und Informationen. Das diese für Unternehmen interessant sind ist bewiesen [gulli].

Man sollte sich die Frage stellen, wieso es sich hier um ein Milliardenkonzern handelt. Wer bezahlt diese Milliarden, bzw. wo kommen diese her?

Bist Du bei Facebook angemeldet, bist Du nicht der Kunde, Du bist das Produkt.

Ihr stellt einem Unternehmen kostenlos Daten und Informationen zur Verfügung, mit welchen dieses Umsatz generiert. Z.B. durch deren Auswertung für Werbung [Zeit] oder andere Dinge [Wall Street Journal]. Neben Zeitungen haben auch Blogger diese massive Ausspähung als Thema aufgeriffen und in einfachen Worten erklärt [hier bei twain auf OpenMinded].

Aber manchmal werden eure Daten, z.B. eure Bilder auch einfach direkt verkauft [DailyMail]

Facebook bietet seine Services nicht zum Selbstzweck, im Gegenteil das Anbieten dieser kostet viel Geld. Geld welches Facebook durch den Verkauf und die Auswertung eurer Daten wieder einspielt.

Steuern zahlt der Konzern übrigens auch nicht gern. [Guardian]

Durch die Datenanalyse sollen übrigens auch eure zukünftigen Bedürfnisse vorhergesagt werden, natürlich wenn möglich in der Form von Produkten, welche ihr dann kaufen könnt.

 

Du bist Mensch, also Denke!

/krutor

 

Nachtrag: In diesem Blogbeitrag wird die Frage aufgeworfen, ob man als Nutzer_in von Facebook nicht sogar eine Art Arbeiter_in für dieses Unternehmen ist. Eine interessante Perspektive, die man gut diskutieren kann. Danke an Wolfgang für den Hinweis und den Blogeintrag :] (mehr von ihm unter: http://wolfgangromey.de/blog/).

Unser Präsident und der Unrechtsstaat?

Folgenden Kommentar habe ich vergangene in der Diaspora veröffentlich und will ihn nun (in leicht korrigierter Form) auch hier für einen mehr Dauerhaften zugriff zur verfügung Stellen. Viel Vergnügen:

 

Von unserem #Präsidenten Herrn #Gauck hab ich schon seit paar Monaten eine geminderte Meinung. Er sagt zu wichtigen Themen wie #Massenüberwachung oder diversen #Freihandelsabkommen, welche unsere #Freiheit einschränken, nichts.
Aber wenn es darum geht der gegen die #Linke zu feuern ist er wieder mal an vorderster Front, wie auch bei militärischen Interventionen.

Ehrlich gesagt, ich denke es gibt in der Linken sicher n paar, welche die #SED geil finden/fanden, ich denke diese sind aber in der Minderheit und haben vermutlich dort nicht wirklich was zu sagen.
Ich Frage mich gerade ob nicht Gauck und andere #Parteien näher an am alten Unrechtsregime der #DDR sind als ein Großteil der Linken indem sie: #Massenüberwachung von Unschuldigen, wissend, tolerieren und fördern; über neue #Kampfeinsätze der Armee debatieren und als oberste, neutrale instanz im #Staat bestimmte Parteien zu fördern und gegen andere Vorurteile zu schnüren.
:/
Wenn Leute wie Gauck keinen Unrechtsstaat mehr wollen sollten sie in alle politischen Richtungen gucken hust AFD hust und ihre eigene Arbeit kritisch reflektieren. Gerade die DDR hat doch gezeigt das es kein Problem ist von einem Faschistischen Unrechtsstaat, zu einem Kommunistischen Unrechtsstaat zu wechseln… beides völlig verschiedene #Ideologien… beides schlecht für die Menschen …beides kacke…

Na dann, gute Nacht 😉

 

/Krutor

Same rightsfor everyone? The gap in th European society!

Two news reached me today. An article from th EUobserver abour the winner of the Eurovision-Song-Contetst: Eurovision winner seen as a political mesage [http://euobserver.com/lgbti/124077] and the last episode from the critical German tv magazine Panorama -the gay healer [http://www.ardmediathek.de/das-erste/panorama/die-schwulenheiler?documentId=21244872] about a gay journalist which meet people and doctors which want to heal him or blame hin as inhuman for his sexuality.

This seems like day and night. The gap in the society seems big.

One the one hand thousand of people vote for a artist dressed like a women with a fake beard, because they support his/her music and way of life. One the other hand people which stick in their very conservative view of the world.

Booth are sides a part of -what I call- the European society.

As we can see, we have all over Europe people with a tolerant and open mind AND we have the old fashion ignorance, supposed based on traditional values.

My thoughts to this is that tradition in the right things can be good, like the tradition that you have respect for other poeple, the tradition to be friendly and helpfull. But sticking on the wrong tradition can cause big damage, like the hate of different thinking people or that it is ok to beat kids if they done something against parents rules. Tradition is not the way to argument in a discussion, because you can say everything and nothing.

I think if we all think how much power and luck we earn in a good relationsship, how can we forbid to earn this power and luck to anyone because they love a different person? For me this seems inhuman.

I have to say I am not that in pop music, I saw the song-contest with friends, but for me the music was not worlds moving (but ok). But I enjoyed to see how all over the countries which are allowed to vote Conchita got voices. There is still much to do in equal rights, but Conchita can help as symbol for all the other which are repressed and discriminated. It is little but for my self the votes give me hope that we can make a better, more open and respectful future!

„We are unstoppable. I really dream of a world where we don’t have to talk about unnecessary things like sexuality, where you’re from or who you love. This is not what it’s all about.“ [Conchita]

 

/Krutor